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DAS ZIFFERBLATT AUS DAMASZENER STAHL:
Der Verbundstahl wird gewonnen, indem er vielfach in der Schmiedehitze
gefaltet und feuerverschweißt wird. Seine Hochblüte hatte er bereits zur
spätrömischen Zeit erreicht. Auch bei den japanischen Samurai waren die
Klingen äußerst begehrt und sie beeinflußten bis ins Mittelalter die
Weltgeschichte. Er verlieh all denen, die zur Fertigung in der Lage
waren, große waffentechnische Überlegenheit, da er die Flexibilität und
Bruchfestigkeit weichen Stahls mit der Schärfe harten Stahls kombiniert.
In zahllosen Sagen und Mythen sind die wunderbaren Eigenschaften des
Materials festgehalten und verleihen noch heute jedem einzelnen Stück
das Charisma jahrtausendalter Handwerkstradition. Von Alters her
bestimmten "magische Zahlen" die Fertigung. So bestehen z.B. die
Ausgangspakete oft aus 3 x 7 Schichten. Überlegen ist der Damaststahl
jeder modernen Stahllegierung aufgrund seiner Schönheit und seines
einmaligen "Fingerabdruckes". Der Damaststahl wird in Handarbeit und
Einzelfertigung hergestellt und jeder Handgriff des Schmiedes spiegelt
sich im fertigen Gefüge wider.
Die acht Arbeitsgänge, die jeweils ihre Spuren hinterlassen sind:
Schmieden, Prägen, Schleifen, Härten, Feinschleifen, Polieren, Ätzen und
abschließendes Polieren.
Peter John Stienen, Schüler des weltbekannten Damastschmiedes Manfred
Sachse, schmiedet für die KLEELUX - Taschenuhr hochwertigsten Banddamast
in 300 Lagen. Die Güte seiner Arbeit haben Sie mit Ihrer Uhr stets vor
Augen: Auffällig ist die Gleichmäßigkeit des Banddamast - Musters,
faszinierend die dreidimensionale Tiefe des Gefüges. Auch die Feinheit
und Regelmäßigkeit des Musters ist ein Qualitätskriterium. Das Metall
weist keine Einschlüsse auf und das Gefüge zeigt eine geschlossene
Oberfläche ohne Löcher.
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